aktuell
architektur
fundstücke
maria flöckner und hermann schnöll
kontakt  |  mail

erneuerung integratio

    die welt ist in bewegung. menschen verlassen gezwungenermassen ihren lebensraum und lassen sich auf neue lebensräume ein. pluralismus, kulturelle kontexte oder die prinzipielle offenheit für menschliche lebenserfahrungen können anlass sein, sozialen spielraum (gesellschaftlich und räumlich konkret) zu denken, der geeignet ist, gesellschaftliche potentiale zu nutzen:
    ausweitung der gesellschaftseigenen möglichkeiten durch mehr sozialen raum, aber auch entwicklung von selbstbefähigung zur stärkung von selbstbestimmung neuer mitmenschen.

    wie gastlich ist ein land, eine strasse, ein haus? sind wir bereit, hochwertigen lebensraum dieser gesellschaftlichen aufgabe zu widmen? die entwurfsprojekte sollen exemplarisch in diesem sinn die zone über dem obersten geschoss innerstädtischer strassenzüge neu entwickeln. eine spezifische bautypologie ist zu entwickeln, strategien flexibler raumorganisation für wohnformen samt gemeinschaftlicher bis öffentlicher einrichtung sind in das gesamtkonzept zu integrieren. die kommunikativen aspekte zwischen strasse, haus und „sozialem luftraum“ über der stadt sollen identitätsstiftend wirksam werden.

    der inzwischen wertvoll gewordene raum „über der stadt“ soll im rahmen dieses entwerfens anders gedacht werden. den kräften der privaten besiedelungsökonomie soll hier die kraft einer gemeinschaftlichen ökonomie gegenüber gestellt werden.

    raumprogramm:

    integrative, multikulturelle wohnmodelle (ca. 2000m2):
    ausgegangen wird von wohngemeinschaften mit einer bewohnermischung aus asylsuchenden, migranten, studenten, kurzzeitwohnen.
    es sind spezifische wohnmodelle zu entwickleln, welche die bedürfnisse der einzelnen bewohnertypen erfüllen, gleichzeitig aber synergien und wissenstransfer zwischen allen bewohnern, im weiteren sinne auch mit den bewohnern des bestandes bis zur stadtebene ermöglichen.

    gemeinschaftliche bereiche (gesamt ca. 1000m2):
    verbindender freiraum (innen/aussen) zwischen bestehender hausgemeinschaft und neuen hausgästen (an jeder stiege).
    für den freiraum, bzw. für einzelne teilbereiche davon, sind entsprechend ihrer spezifischen anbindung sinnvoll unterstützende nutzungen zu finden und auszuformulieren.

    zwischenpräsentation in der baustelle magdas hotel. führung und gastkritik durch johanna aufner (projektleiterin alleswirdgut), caritas und schon wohnende, unbegleitete jugendliche flüchtlinge (umfs).


    daten | einführung | michiu-dinescu | günel/massotte | weitere

projekte  |  wettbewerbe  |  studien, konzepte  |  werkverzeichnis  |  auszeichnungen  |  publikationen
© 2001–2017  |  maria flöckner und hermann schnöll  |  impressum  |  home