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seniorenwohnen nonntal, salzburg
    juryprotokoll (auszug)

    das projekt zeichnet sich durch einen von den übrigen beiträgen deutlich unterschiedlichen ansatz aus. die aufgabe wird in form einer nur zweigeschossigen „teppich“-bebauung umgesetzt, die allerdings aufgrund der restriktiven städtebaulichen rahmenbedingungen sehr dicht an das bestandsgebäude anschliesst. so verbleiben seitlich gerade einmal schmale durchgänge. es sind jeweils zwei wohngruppen in einem bauteil zusammengefasst. die beiden bauteile sind über patio-artige innenhöfe, die allerdings zu einem räumlichen kontinuum verwoben sind, verbunden. die verwaltungsbereiche werden in einem abgesenkten „geländeschoß“ angeordnet.

    die beiden bauteile sind klar strukturiert. die jeweils außen liegenden zimmerzonen sind an einer aufenthaltszone gereiht, die „inseln“ für unterschiedliche tätigkeiten enthält. an einer zentralen aufweitung dieser zone sind der koch- und essbereich organisiert. um die tiefe der aufenthaltszone belichtungsseitig zu verbessern, sind über beide geschoße durchgehende glashäuser vorgesehen. neben der eigentlichen wohngruppe, wie sie das raumprogramm definiert, können durch das vorgeschlagene konzept um die innenhöfe, denen sich jeweils zwei zimmer unterschiedlicher wohngruppen zuwenden, weitere kleinere gemeinschaften entstehen.

    darin liegt aber auch die hauptproblematik des konzepts, da die vorgeschlagene dichte und nähe nicht mit der mitteleuropäischen mentalität korreliert.

    jury: marie-therese harnoncourt-fuchs (vorsitz), walter angonese, christian hofmann, michael zaic, anja hagenauer, barbara unterkofler, johann padutsch, winfried wagner, alexander schrank



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