aktuell
architektur
fundstücke
maria flöckner und hermann schnöll
kontakt  |  mail

neue volksschule hallwang

    fakten

    unter einem dach:
    die mitte der schule bildet der innere dorfplatz, um diesen herum sind die verschiedenen, differenzierten aktivitäten gruppiert (klassenräume, vorschule, werken, verwaltung). der turnsaal mit seinen tribünen ist in dieses raumkontinuum eingebunden (netzabtrennung zum internen schulbereich). diese zusammenhängenden räume machen dezidierte erschliessungsflächen überflüssig und erweitern als lernlandschaft die nutzbare fläche.

    anbindung kiga:
    an schnittstelle zwischen kindergarten und volksschule verknüpft ein neuer lift alle niveaus der schule und des kindergartens (schema) für die möglichkeit eines gemeinsamen bildungsraumes.

    eigene erschliessung bibliothek + sporthalle:
    beide einrichtungen erhalten einen zusätzlichen vom schulbetrieb unabhängigen zugang von aussen. die bibliothek bereichert das morgendliche ankommen der kinder (auch büchertauschtaschen) und attraktiviert das medium buch.

    materialisierung schule innenraum:
    hölzerner dachschirm aus innengedämmten hohlkastenelementen, gelagert auf torsionssteifen stahlträgern auf raumgreifenden X stützen. applizierte akustikfeldkompositionen mit integrierter beleuchtung nach erfordernis.
    die an der nordseite gelegenen räume erhalten direktes sonnenlicht über einen begleitenden dachoberlichtstreifen.
    kernaktivierter, temperierter stampflehmboden auf perlite dämmschüttung mit gewachster oberflächenbehandlung.
    glastrennwände aus gehärtetem sicherheitsglas.
    erdgeschossige aussenwände, wo erdberührt, innenseitig als stampflehmwand.
    klassentrennwände aus hölzernen schrankwänden, oberflächen gewachst oder beschichtet.
    an der westseite (dorf-/schulbibliothek) aussenliegende, in die dachkante integrierte rollos.
    barrierefreie erreichbarkeit aller ebenerdiger räume.

    wintergärten:
    diese bilden eine akustische und visuelle pufferschicht zwischen zentraler halle und den klassenraumzonen, welche parallele aktivitäten uneingeschränkt zulässt. zusätzlich spenden sie den umliegenden raumzonen licht und gartennutzungsmöglichkeiten auf kleiner fläche auch im winter.

    materialisierung schule aussenraum:
    "shared space" solar gibt
    raum für bewegung, seile, hängematten, schwebebalken, integrierte trampoline, trinkbrunnen und
    raum für handel und interaktion, topographische sitzbänke/tische an der dorfstrasse, klasseneigene pflanzbeete. die klassen dehnen sich zur dorfstrasse hin aus, bodenstruktur der klassenbereiche verweben sich mit der struktur des flusses der dorfstrasse zu einem offenen kommunikations- und erfahrungsraum.

    "shared space" dorfstrasse fliesst weiter, durch das dorf, endet am neu errichteten veranstaltungszentrum. die mittige baumreihe verweist auf die charakteristischen mischwälder hallwangs.

    solarkraftwerk:
    dem kraftwerk schule zum „shared space“ dorfstrasse hin ist ein faltwerk vorgelagert, das den solarkollektoren ideale belichtungs- und besonnungsbedingungen bietet (PV 20° u. thermisch 70° neigung). das solarkraftwerk erlaubt bei grundsätzlich variabler verteilung die aufstellung von beispielsweise max. 285 PV-modulen und 152 thermischen modulen).
    zwischen den schattenspendenden modulen geben die transparenten oder offenen faltelemente licht und witterungsschutz.



    daten | haldinwanc | kraftwerk schule | fakten | energie | rezeption

projekte  |  wettbewerbe  |  studien, konzepte  |  werkverzeichnis  |  auszeichnungen  |  publikationen
© 2001–2017  |  maria flöckner und hermann schnöll  |  impressum  |  home